Weniger ist doch wieder mehr
Das denken sich im Moment viele Stars, die sich zur Ankurbelung ihrer Karriere einst Silikon implantieren ließen.
Die Vorreiterin in Sachen Brustvergrößerungen, Pamela Anderson, setzt auch hier wieder den Trend. Mal wird noch ein bisschen draufgepackt, dann kommen wieder einige Gramm runter und schlussendlich soll es dann doch die halbwegs humane Größe sein.
So ein Hickhack will sich bestimmt nicht jeder antun, zumal es ins Geld geht. Nicht nur mehr kostet, sondern selbstverständlich auch die anschließende Entfernung.
Zum Glück, müssen sich da manche denken, dass man ein Silikonimplantat im Gegensatz zu einer ewig währenden Tätowierung relativ leicht wieder entfernen kann.
Doch warum sollte man sich die stolze Brust wieder verkleinern lassen? Sind die Stars auf einmal alle verrückt geworden oder ist das auch nur eine Erscheinung, die sich in zwei bis drei Jahren wieder gelegt hat und anschließend wird wieder "befüllt"?
Ob der Trend zum kleinen Busen anhalten wird, steht in den Sternen. Fest steht, dass viele ihre Implantate entfernen lassen, weil diese ursprünglich für den Karriere-Schub gedacht waren und nun keinen Zweck mehr erfüllen. Einige haben sogar kurz nach ihrer OP erkannt, dass es die falsche Entscheidung war. Und wieder andere mussten erfahren, dass Natürlichkeit Trumpf ist.
Also weg mit den Dingern und alles ist wieder gut?! Mitnichten, denn es ist jedes Mal ein operativer Eingriff mit Risiken, denen man sich ja nicht zwangsweise aussetzen müsste. Aber was man sich einmal für die Schönheit angetan hat, kann in umgekehrter Richtung nicht so schwierig sein.
Auf jeden Fall ist es ein Gesundheitsplus. Die Folgen von Brustimplantaten und mögliche Nebenwirkungen sind noch immer nicht gründlich erforscht. Die Implantate können schmerzhaft verwachsen oder auslaufen.
So gesehen tun diese Berühmtheiten eigentlich genau das Richtige. Falsch daran ist jedoch die Vorbildwirkung. Demnach erhalten gerade jugendliche das Bild, dass man sich nach Belieben operieren lassen könnte.
Wenn man vorher ein wenig mehr überlegen würde, wären solche Eingriffe also überflüssig. Und besser ist es auf jeden Fall das Skalpell von seinem Busen fern zu halten.
Die Frage ist dann noch, wie lange es die Hollywood-Schönheiten mit ihrem verkleinerten Ego aushalten werden, bevor sie sich wieder unters Messer legen.